Datenhandling


Damit alles gut wird.

Datenaustausch:

•  E-Mail: druckvorstufe@friebel-druck.de

•  wetransfer.com

Wir arbeiten mit diesen Programmen (MAC) in den Versionen: 

QuarkXPress, Adobe InDesign, Adobe Illustrator, 

Adobe Photoshop

Diese Dateiformate können Sie uns anliefern:

•  als offene Dateien aus oben genannten Programmen

•  PDF/X-3 (zur Ansicht)

 

Anforderungen an Daten:

 

Stanzformzeichnung:

•  Stanzkontur im Maßstab 1:1 verwenden

•  die Stanzkontur muss über den Elementen der

    Faltschachteln im Vordergrund liegen

Sollten sie kein CAD-Programm zur normgerechten Erstellung einer Faltschachtel-Kontur besitzen, können sie diese Stanzkonturen bei uns anfordern. Diese Kontur entspricht  der später zu produzierenden Faltschachtel, welche neben A-B-H-Maßen auch die Einsteck-laschenlänge und die Staublaschenlänge korrekt berücksichtigt. Die Stanzkontur muss in der Datei auf einer eigenen Bearbeitungsebene mit einer eigenen Volltonfarbe „Kontur“ und der Ebenenbezeichnung „Stanzkontur“ angelegt werden. Das Objektattribut muss dabei auf „Überdrucken“ gestellt werden.

Schriften:

Sämtliche verwendeten Schriften sind einschließlich des vollständigen PostScript-Zeichensatzes mitzuliefern. Alternativ ist es möglich, sämtliche Schriften zu vektorisieren. Dies sollte jedoch nur in einem Duplikat der Originaldatei erfolgen. Der vektorisierte Text kann jedoch inhaltlich nicht mehr bearbeitet werden und viele programmeigene Texteffekte bleiben nicht erhalten. Für diesen Fall muss dann wieder auf die Originaldatei zurückgegriffen werden.

Bilder:

Farbraum

In der Regel sind Elemente, Grafiken oder Bilddaten in CMYK bzw. Sonderfarben anzulegen.

Dateiformat

Bilder sind als entsprechend hochaufgelöste TIFF-, EPS-, PDF- oder PSD-Dateien anzulegen. Dateien, die verschachtelte EPS-Dateien komprimierte JPEG-Dateien (sollten wegen Qualitätsverlust nicht verwendet werden) vorseparierte Dateien (z.B. DCS-Formate) enthalten, sind keine druckfertigen Daten.



Farbsystem:

Um eindeutige Farbfestlegungen in der Produktionskette zu gewährleisten, ist der Einsatz von genormten Farbsystemen erforderlich. PANTONE | HKS

Farbe:

Die Farbleiste in der Datei darf nur die benötigten Farben beinhalten, die eine korrekte, genormte Farbbezeichnung (PANTONE, CMYK, HKS etc.) haben. Nicht verwendete oder vom Programm automatisch hinzugefügte Farben sind zu löschen. Zu beachten sind die unterschiedliche Farbwirkung der Farbfächer und Farbpaletten, z. B. für gestrichene (Pantone C, HKS K etc.) und ungestrichene Papiere (Pantone U, HKS N etc.), die auch bei gleicher Farbnummer unterschiedliche Farbwirkungen aufweisen. Prozessfarben und Volltonfarben müssen als solche angelegt sein. RGB-Farben sind nicht zulässig. Bei der Integration von Elementen aus verschiedenen Programmen ist darauf zu achten, dass keine Farbe doppelt in der Farbleiste erscheint. Dies ist möglich, wenn im Ursprungsprogramm die Schreibweise der Farbbezeichnung einer Schmuckfarbe nicht identisch mit der im Bearbeitungsprogramm ist.

Sonderfarben/Veredelung:

Farben für Stanzform, Marken, Veredelung usw. müssen als Volltonfarbe angelegt werden und eine eindeutige Bezeichnung erhalten. In einer CMYK-Datei müssen Farben, die sich nicht in Prozessfarben definieren lassen, als Zusatzfarbe (Volltonfarbe, z.B. PANTONE, HKS etc.) angelegt werden und somit auch als zusätzliche Farbe gedruckt werden.

Farbseparation:

Über die programmspezifische Farbseparation kann die Anzahl der Druckfarben in der Datei kontrolliert und ausgedruckt werden, um versteckte und nicht benötigte Farbauszüge zu vermeiden.                                                             


Beschnitt und Überfüllung:

Der Beschnitt beträgt in der Regel 3 mm. Wenn Staublaschen und Einsteckklappen nicht bedruckt sind, werden sie mit 3 mm überfüllt. Der Kleberand ist grundsätzlich von Farbe und Lack freizuhalten und wird im Regelfall mit 2 mm Beschnitt angelegt. Der Abstand zu Schnitt und Rillung beträgt mindestens 2 mm.

Sonstiges:

PDF/X-3 benutzen wir als Druckdateien und für den digitalen Objektvergleich. Lackfreie Flächen können mit einer Farbe, welche nicht im Produkt vorkommt, gekennzeichnet sein. Die lackfreie Fläche muss im Hintergrund liegen und darf keine anderen Elemente überdecken.